Schall - Schalldruckpegel

Unter Schall versteht man mechanische Schwingungen in einem elastischen Medium. Für die Physik ist der Schall eine Störung des Luftdrucks (p), welcher sich wie eine Wasserwelle ausbreitet. Beim Schall handelt es sich um Luftdruckschwankungen, die mittels eines Mikrophons in Pascal (Pa) gemessen werden können. Hörbar ist der Bereich von 0,00002 Pa (Hörgrenze) bis ca. 100 Pa (Schmerzschwelle). Da diese Zahlenreihen sehr unhandlich sind, verwendet man eine logarithmische Skala, das Dezibel (dB). 0 dB entspricht der Hörschwelle, 140 dB der Schmerzgrenze.

Der Schallpegel L (in dB) ist ein Maß für die im Schall enthaltene Energie bzw. Schallintensität. Auf Grund des logarithmischen Maßsystems bedeutet eine Zunahme des Schallpegels um 10 dB eine Steigerung auf den 10-fachen Schalldruck.

Eine Verdoppelung der Schallintensität erhöht den Pegel um 3 dB. Zwei gleichlaute Geräuschquellen verursachen demnach einen um 3 dB höheren Schalldruckpegel als nur eine von ihnen. So ist auch die Summe zweier Geräusche mit 0 dB ein Geräusch mit 3 dB (0 dB + 0 dB = 3 dB).

Erst eine Pegelveränderung von 10 dB wird vom menschlichen Ohr als Verdoppelung der Lautstärke empfunden. Dies entspricht jedoch einer Zunahme z.B. des Verkehrs um 90% - d.h. 50 Autos werden als doppelt so laut empfunden wie 5 Autos.

Eine Verdoppelung des Abstandes von einer Quelle, die im Vergleich zum Abstand klein ist, führt zu einer Pegelminderung um 6 dB.