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08.08.2025

Luftarten in der Lüftungstechnik: Definition, Normung & Anwendung in der Praxis

Ob Neubau, Sanierung oder Nachverdichtung: Wer Lüftungssysteme plant, installiert oder bewertet, kommt an einem Begriff nicht vorbei – den Luftarten. Sie definieren, welche Luft wohin geführt wird, und sind damit Grundlage für die gesamte Raumlufttechnik. Von der Außenluft bis zur Fortluft beschreibt jede Luftart einen spezifischen Abschnitt im Luftkreislauf eines Gebäudes – und ist in Normen wie der DIN EN 12792 klar geregelt.

Für Fachplaner und Installateure ist es essenziell, diese Unterscheidungen zu kennen: Nicht nur für die technische Auslegung, sondern auch zur normgerechten Darstellung und Abstimmung mit anderen Gewerken. Dieser Beitrag bietet einen praxisnahen Überblick – fundiert, normbezogen und mit Blick auf zentrale und dezentrale Lüftungssysteme.

Was sind Luftarten – und warum sind sie so relevant?

In der Lüftungstechnik beschreibt der Begriff „Luftarten“ die verschiedenen Zustände und Ströme der Luft, die innerhalb eines Systems transportiert, konditioniert oder abgeführt werden. Die Unterscheidung ist nicht optional, sondern eine Planungsgrundlage – sie beeinflusst unter anderem:

📌 Beispiel: Wird Fortluft mit Umluft verwechselt oder nicht getrennt geführt, kann es zu Rückströmungen und hygienischen Problemen kommen – insbesondere in stark belegten Räumen oder bei WRG-Systemen.

Die Luftarten schaffen somit eine gemeinsame Sprache für alle Beteiligten im Bauprozess – vom Planer über den Bauleiter bis zum Hersteller. Nur wenn klar ist, welcher Luftstrom welche Funktion übernimmt, lassen sich Anlagen effizient, normgerecht und nachvollziehbar umsetzen.

In der Praxis begegnet man häufig Begriffen wie Zuluft, Abluft oder Umluft. Doch ohne genaue Definition und Systemgrenzen kann dies schnell zu Missverständnissen führen. Deshalb wurden die Luftarten in der DIN EN 12792 systematisch normiert – inklusive Symbolik, Kürzeln und Funktionsbeschreibung. Genau das schauen wir uns im nächsten Kapitel an.

Übersicht der Luftarten nach DIN EN 12792

Die DIN EN 12792 definiert die Luftarten im Kontext der Raumlufttechnik systematisch – mit eindeutigen Begriffen, standardisierten Kürzeln und klaren Funktionsbeschreibungen. Diese Terminologie dient als Grundlage für die Planung, den Betrieb und die Dokumentation von Lüftungsanlagen – sowohl zentral als auch dezentral.

Die Norm unterscheidet insgesamt sieben Luftarten, die in der folgenden Tabelle mit Kürzel, englischer Bezeichnung und technischer Bedeutung aufgeführt sind:

Kürzel Deutscher Begriff Englischer Begriff Bedeutung / Funktion
ODA Außenluft Outdoor air Luft, die von außen angesaugt wird
SUP Zuluft Supply air Aufbereitete Luft, die in den Raum eingeblasen wird
ETA Abluft Extract air Luft, die aus dem Raum abgesaugt wird
EHA Fortluft Exhaust air Abluft, die ins Freie abgeführt wird
REC Umluft Recirculated air Luft, die aus dem Raum entnommen, ggf. aufbereitet und wieder eingeblasen wird
TRA Übertragene Luft Transfer air Luft, die aus einem Raum in einen anderen übertragen wird
EXT Sekundärluft Secondary air Luft, die aus einem Raum entnommen und in denselben Raum zurückgeführt wird (z. B. bei Umluftbetrieb innerhalb eines Geräts)

Technische Hinweise zur Anwendung

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