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zurück zur Übersicht16.09.2025
Eine Lüftungsanlage zu installieren gehört heute zum Standard moderner Gebäudeplanung – ob im Wohnbau, im Gewerbe oder bei der Sanierung von Bestandsbauten. Energieeffizienz, Feuchtemanagement, Raumluftqualität und die Einhaltung aktueller Normen machen ein durchdachtes Lüftungskonzept unverzichtbar.
Gerade bei der Auswahl und Integration von dezentralen oder zentralen Lüftungssystemen sind Fachwissen und Erfahrung gefragt. Dieser Beitrag zeigt praxisnah, worauf es bei der Installation ankommt – von der Planung über die Auswahl bis zur normgerechten Umsetzung. Ein besonderer Fokus liegt auf kompakten, modularen Lösungen, die sich nahtlos in moderne Architektur und Gebäudetechnik integrieren lassen.
Moderne Bauweisen mit luftdichten Gebäudehüllen machen eine kontrollierte Lüftung zur Notwendigkeit. In folgenden Szenarien ist die Installation besonders relevant:
Neubauten gemäß GEG: Lüftungsanlagen sind oft erforderlich, um den Feuchteschutz und die energetischen Anforderungen zu erfüllen.
Energetische Sanierungen: Nachträglich abgedichtete Gebäude benötigen eine zuverlässige Belüftung zur Vermeidung von Feuchteschäden.
Bäder, Küchen, Nutzräume: Diese Feuchträume stellen erhöhte Anforderungen an den Luftaustausch – hier eignen sich besonders dezentraleEinzelraumlüftungen.
Mehrfamilienhäuser und Wohnkomplexe: Aufgrund der Vielzahl an Nutzungseinheiten müssen flexible und wartungsarme Lüftungssysteme installiert werden, oft mit Schallschutzanforderungen.
Bevor gebohrt, gestemmt oder verdrahtet wird, braucht es eine fachgerechte Planung. Sie ist entscheidend dafür, dass die Lüftungsanlage später effizient, leise und regelkonform arbeitet.
Die Grundlage jeder Planung ist die Ermittlung des erforderlichen Luftvolumenstroms, abhängig von Nutzung, Raumgröße und Personenanzahl.
Die DIN 1946-6 gibt Mindestanforderungen vor, z. B. 30 m³/h Frischluft pro Person bei dauerhafter Nutzung.
Zusätzlich wichtig: Feuchteschutz, insbesondere in Bädern, Küchen und Schlafzimmern.
Neubau oder Sanierung? Einfamilienhaus, Wohnung, Apartment oder gewerbliches Objekt?
Daraus ergeben sich Anforderungen an Anlagentyp, Steuerung und Einbausituation (Wand vs. Decke, außenliegende oder innenliegende Räume).
DIN 1946-6 definiert Auslegung und Dokumentation der Lüftung.
GEG (ehemals EnEV) macht Vorgaben zur Luftdichtheit und Lüftungskonzepten.
Bei bestimmten Förderprogrammen (z. B. BEG) müssen diese Anforderungen zwingend erfüllt sein.
Nutzen Sie bereits in der Entwurfsphase Luftvolumenrechner oder Tools, um Auslegung und Geräteauswahl effizient zu gestalten. Für dezentrale Systeme von VENTOMAXX stehen Ihnen kompakte Module mit unterschiedlichen Leistungsdaten zur Verfügung – ideal für modulare Planung.
Eine zentrale Lüftungsanlage versorgt das gesamte Gebäude über ein Kanalnetz.
Vorteil: gleichmäßige Luftverteilung, hoher Wärmerückgewinnungsgrad.
Nachteil: hoher Planungsaufwand, Platzbedarf für Luftkanäle, aufwendige Wartung.
Wird raumweise installiert, meist als Wandmodul mit integrierter Wärmerückgewinnung.
Vorteil: einfache Nachrüstung, individuelle Steuerung je Raum, keine Luftkanäle nötig.
Besonders praktisch für die Sanierung oder bei modularen Bauformen.
VENTOMAXX bietet mit WRG RONDO & WRG PLUS besonders flache, modular integrierbare Systeme, die sich auch in dichte Bestandsbauten problemlos nachrüsten lassen.
Zentrale Systeme benötigen Platz für Rohrleitungen, Verteiler und das zentrale Gerät
Dezentrale Systeme wie die WRG-Serien von Ventomaxx lassen sich flachbündig in die Fassade integrieren
Je nach Wandtyp sind unterschiedliche Montagezylinder und Einbaulösungen erforderlich
Bedarfsgerechte Steuerung durch Sensorik (Feuchte, CO₂, VOC)
Anbindung an bestehende Systeme oder einfache Bedienelemente
Vorrangschaltung bei gleichzeitiger Nutzung mit Dunstabzug oder Kaminofen
Architektonisch anspruchsvolle Lösungen mit flächenbündigen Außenabschlüssen reduzieren optische Beeinträchtigungen
Schallgedämmte Ausführungen sorgen für ruhigen Betrieb – wichtig z. B. in Schlafräumen oder an vielbefahrenen Straßen
Ein gut gewartetes System hält länger und spart langfristig Energie. Wichtig sind:
Filterwechsel: alle 6–12 Monate, abhängig vom Gerät und Einsatzort.
Lüftungseinheit reinigen: besonders bei Abluftsystemen (Küche, Bad).
Funktionstest der Sensorik & Steuerung: z. B. bei Mieterwechsel.
Für viele dezentrale Systeme sind alle Wartungsschritte von innen zugänglich, ohne Fassadeneingriffe – ein klarer Vorteil für das Handwerk.
Bäder ohne Fenster: dezentrale Abluftgeräte mit Feuchtesensor, z. B. VENTOMAXX Abluftmodul mit automatischer Zuschaltung.
Kompakte Wohnungen & Micro-Apartments: platzsparende Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung wie WRG RONDO.
Bestandsbauten: Integration in bestehende Wände oder Fensterlaibungen ohne zentrale Lüftungskanäle.
Was kostet die Installation einer Lüftungsanlage?
Je nach System und Gebäudestruktur variiert der Aufwand stark. Dezentrale Lösungen können schon mit einem niedrigen vierstelligen Betrag pro Wohneinheit realisiert werden, zentrale Systeme sind oft teurer.
Kann ich eine Lüftungsanlage nachrüsten?
Ja – insbesondere dezentrale Geräte eignen sich hervorragend für die Nachrüstung in Bestandsgebäuden, da kein Kanalnetz erforderlich ist.
Wie laut sind Lüftungsanlagen im Betrieb?
Moderne Geräte mit guter Schalldämmung (z. B. Ventomaxx WRG PLUS) erreichen Schalldruckpegel unter 20 dB(A) – kaum hörbar im Betrieb.
Benötige ich eine Lüftungsanlage trotz Fensterlüftung?
Für energetisch dichte Gebäude ist eine mechanische Lüftung laut GEG Pflicht. Fensterlüftung reicht nicht aus, um Feuchte und Schadstoffe zuverlässig abzuführen.
Die Auswahl und Installation einer Lüftungsanlage erfordert eine sorgfältige Planung, klare Zieldefinition und das passende System – insbesondere in Bezug auf Energieeffizienz, Bauphysik und Schallschutz.
VENTOMAXX unterstützt Sie mit kompakten, modularen Systemen und praxisnaher Planungshilfe – von der Projektvorbereitung bis zur Umsetzung.
Sie planen eine Sanierung? Lesen Sie, worauf es bei der Nachrüstung einer Lüftung wirklich ankommt – auch bei denkmalgeschützten Gebäuden.
Erfahren Sie mehr über dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung – und wie sich dabei Energieeffizienz mit Komfort vereinen lässt.
Die Luftfeuchtigkeit regulieren – gerade in dichten Gebäuden unverzichtbar: Ein Ratgeber für Fachkräfte.
Kontakt
Unser Schalldämmlüfterprogramm stellt sich als besonders flexibel und kompakt dar und repräsentiert seit Jahren die höchsten Schalldämmleistungen am Markt. Unsere primäre Aufgabe gegenüber Architekten und Fachplanern, wenn es um die Umsetzung dezentraler Lüftungsaufgaben geht, sehen wir in einer kompetenten und individuellen Beratung. Zur Lösung Ihrer projektbezogenen Aufgaben stehen nahezu unendlich viele verschiedene Montagemöglichkeiten zur Verfügung. Mit Ventomaxx realisieren Sie hybride Konzepte aus passiver und aktiver Schalldämmlüftung aus einer Hand.
Unser Schalldämmlüfterprogramm stellt sich als besonders flexibel und kompakt dar und repräsentiert seit Jahren die höchsten Schalldämmleistungen am Markt. Unsere
primäre Aufgabe gegenüber Architekten und Fachplanern, wenn es um die Umsetzung dezentraler Lüftungsaufgaben geht, sehen wir in einer kompetenten und individuellen Beratung. Zur Lösung Ihrer projektbezogenen Aufgaben stehen nahezu unendlich viele verschiedene Montagemöglichkeiten zur Verfügung. Mit Ventomaxx realisieren Sie hybride Konzepte aus passiver und aktiver Schalldämmlüftung aus einer Hand.
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